Brandenburg

In Brandenburg wird das datenschutzrecht u.a. von den folgenden Gesetzen beeinflusst:

  • Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG)
  • Verordnung über die Regelung von Zuständigkeiten im Datenschutz (DSZustV)
  • Brandenburgisches Meldegesetz (BbgMeldeG)
  • Krankenhausgesetz des Landes Brandenburg (LKGBbg)
  • Onkologische Pflege-Weiterbildungsverordnung (OnkPWBV)
  • Intensivpflege- und Anästhesie-Weiterbildungsverordnung (IuAWBV)
  • Operationsdienst-Weiterbildungsverordnung (OpWBV)
  • Ambulante Pflege-Weiterbildungsverordnung (APWBV)
  • Brandenburgisches Gesundheitsdienstgesetz (BbgGDG)
  • Heilberufsgesetz (HeilBerG)
  • Brandenburgisches Rettungsdienstgesetz (BbgRettG)
  • Gesetz zu dem Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen (GKR)
  • Brandenburgisches Bestattungsgesetz (BbgBestG)
  • Bestattungsdatenschutzverordnung (BestDSV)

Den Datenschutz im Krankenhaus regelt das Gesetz zur Entwicklung der Krankenhäuser im Land Brandenburg (Brandenburgisches Krankenhausentwicklungsgesetz – BbgKHEG).

Nutzung innerhalb der eigenen Klinik

Entsprechend §28 Abs. 2 BbgKHEG ist eine Verarbeitung von Gesundheitsdaten

  • zur Qualitätssicherung der Behandlung durch das Krankenhaus,
  • zur Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens im Krankenhaus oder in einer vom Krankenhaus genutzten Ausbildungsstätte,

möglich, soweit diese Zwecke nicht mit anonymisierten Daten erreicht werden können und nicht überwiegende schutzwürdige Interessen der Betroffenen entgegenstehen.
Entsprechend §31 BbgKHEG können Patientendaten der eigenen Fachabteilung ohne Einwilligung des Patienten zu Forschungszwecken genutzt werden.

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