Aufbewahrungszeiträume für medizinische Daten

DokumentAufbewahrungszeitraum
(Jahre)
RechtsgrundlageBemerkung
Anamnese10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Arztbrief, Epikrise, Verlegungsbericht10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
ärztliche Anordnung zur Pflege10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Aufklärungsbogen10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Aufnahmebogen10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Aufzeichnungen nach der Psych-PV3keineEmpfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Berufsgenossenschaftliche Verletzungsverfahren:
- Ärztliche Unterlagen und
- Röntgenfilme über Schwer-Unfallverletzte
15Ziff. 4.12 der Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherung nach § 34 SGB VII an Krankenhäuser zur Beteiligung an der besonderen stationären Behandlung von Schwer-Unfallverletzten (Verletzungsverfahren - VAV)mindestens 15 Jahre
Diagnosestatistik gem. § 17 Abs. 4S. SBPflV3keineEmpfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Diagnostische Befunderhebung10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Durchgangsarztverfahren:
- Ärztliche Unterlagen einschließlich Krankenblättem,
- Röntgenaufnahmen
15Ziff. 5.6 der Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger nach § 34 SGB VII zur Beteiligung am Durchgangsarztverfahrenmindestens 15 Jahre
EKG, EEG, CTG, Tokogramm10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Ergebnisse konsiliarischer Untersuchungen10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Funktionsbefunde10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Histologische Untersuchungsberichte10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Laborbefunde10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Medikation10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Niederschriften über Nosokomiale Infektionen, Resistenzen
Niederschrift über die gem. § 4 Abs. 2 Nr. 2b IfSG festgelegten nosokomialen Infektionen und das Auftreten von Krankheitserregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen
10§ 23 Abs. 1 IfSG-
OP-Bericht, Anordnung zur Lagerung auf dem OP-Tisch10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Rat zur Einholung von Spezialistenmeinungen10 (30)Unter Zugrundelegung der berufsrechtlichen Regelung (§ 10 Abs. 3 MBO-A 1997 Stand 2006) sind ärztliche Aufzeichnungen mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich jedoch unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuches grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren )Muss: 10 Jahre, empfohlen: 30 Jahre
Unterlagen über genetischer Untersuchungen bei Menschen.
Ergebnisse genetischer Untersuchungen und Analysen
10§ 12 Abs. 1 Gendiagnostikgesetz (GenDG)Die Ergebnisse sind unverzüglich zu vernichten,
1. wenn die 10 Jahre abgelaufen sind oder
2. soweit die betroffene Person entschieden hat, dass die Ergebnisse zu vernichten sind.
Soweit Grund zu der Annahme besteht, dass durch eine Vernichtung schutzwürdige Interessen der betroffenen Person beeinträchtigt würden oder wenn die betroffene Person eine längere Aufbewahrung schriftlich verlangt, hat die verantwortliche ärztliche Person die Ergebnisse zu sperren.

Übersicht Aufbewahrungsfristen


Navigation
QR-Code
QR-Code Aufbewahrungszeiträume für medizinische Daten (erstellt für aktuelle Seite)